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title: "DORA: Anforderungen an die digitale Betriebsresilienz im Finanzsektor"
date: 2026-02-18T09:15:00+01:00
author: FAST LTA
canonical_url: "https://www.fast-lta.de//de/blog/dora-anforderungen-an-die-digitale-betriebsresilienz-im-finanzsektor"
section: "Entries: Articles"
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### 1. Was ist DORA? Gel­tungs­be­reich und betrof­fe­ne Unter­neh­men [\#](#1-was-ist-dora-geltungsbereich-und-betroffene-unternehmen "1. Was ist DORA? Geltungsbereich und betroffene Unternehmen")

DORA steht für Digi­tal Ope­ra­tio­nal Resi­li­ence Act. Die Ver­ord­nung schafft einen ein­heit­li­chen Rah­men für das IKT-Risi­ko­ma­nage­ment im euro­päi­schen Finanz­sek­tor und zielt dar­auf ab, dass Finanz­in­sti­tu­te einem brei­ten Spek­trum ope­ra­ti­ver Stö­run­gen stand­hal­ten kön­nen — von Cyber­an­grif­fen über Sys­tem­aus­fäl­le bis hin zu Ver­sa­gen bei Drittdienstleistern.

#### Wer ist betrof­fen? [\#](#wer-ist-betroffen "Wer ist betroffen?")

Rund 22.500 Finanz­in­sti­tu­te und IKT-Dienst­leis­ter in der EU fal­len in den Anwen­dungs­be­reich von DORA. Kon­kret betrof­fen sind:

Unter­neh­mens­typBei­spie­leKre­dit­in­sti­tu­teBan­ken, Spar­kas­sen, GenossenschaftsbankenWert­pa­pier­fir­menBro­ker, HandelshäuserZah­lungs­dienst­leis­terAcqui­rer, Issuer, PSPsE‑Geld-Insti­tu­tePre­paid-Kar­ten-Anbie­ter, digi­ta­le WalletsVer­si­che­run­gen und RückversicherungenAlle Spar­tenInvest­ment­fonds und KapitalverwaltungsgesellschaftenOGAW, AIFKryp­to­as­set-Dienst­leis­terExch­an­ges, Cus­to­di­ans (unter MiCA)Daten­be­reit­stel­lungs­diens­teHan­dels- und GenehmigungssystemeKri­ti­sche IKT-DrittdienstleisterCloud-Anbie­ter, Rechen­zen­tren, Soft­ware­an­bie­ter mit SystemrelevanzKleinst­un­ter­neh­men (weni­ger als 10 Mit­ar­bei­ter, weni­ger als 2 Mio. EUR Umsatz) sind von bestimm­ten Anfor­de­run­gen aus­ge­nom­men — der Kern des Regel­werks gilt jedoch für den über­wie­gen­den Teil der Branche.

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### 2. Die fünf Säu­len von DORA [\#](#2-die-f%C3%BCnf-s%C3%A4ulen-von-dora "2. Die fünf Säulen von DORA")

DORA struk­tu­riert sei­ne Anfor­de­run­gen in fünf Berei­che. Jeder Bereich stellt eigen­stän­di­ge ope­ra­ti­ve Pflich­ten auf.

#### Säu­le 1: IKT-Risi­ko­ma­nage­ment (Art. 5 – 16) [\#](#s%C3%A4ule-1-ikt-risikomanagement-art-5-16 "Säule 1: IKT-Risikomanagement (Art. 5–16)")

Finanz­in­sti­tu­te müs­sen einen umfas­sen­den IKT-Risi­ko­rah­men ein­rich­ten, doku­men­tie­ren und regel­mä­ßig tes­ten. Das schließt ein: Risi­ko­iden­ti­fi­ka­ti­on und ‑klas­si­fi­zie­rung, Schutz­maß­nah­men, Erken­nung von Anoma­lien, Reak­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten und Wie­der­her­stel­lungs­ver­fah­ren. Das Lei­tungs­or­gan trägt die Ver­ant­wor­tung — persönlich.

#### Säu­le 2: IKT-bezo­ge­nes Vor­falls­ma­nage­ment (Art. 17 – 23) [\#](#s%C3%A4ule-2-ikt-bezogenes-vorfallsmanagement-art-17-23 "Säule 2: IKT-bezogenes Vorfallsmanagement (Art. 17–23)")

Wesent­li­che IKT-Vor­fäl­le müs­sen klas­si­fi­ziert, doku­men­tiert und gemel­det wer­den. Die zustän­di­ge Behör­de in Deutsch­land ist die BaFin. Die Fris­ten sind eng: Erst­mel­dung inner­halb von 4 Stun­den nach Klas­si­fi­zie­rung als wesent­li­cher Vor­fall, Abschluss­be­richt inner­halb eines Monats.

#### Säu­le 3: Tes­ten der digi­ta­len Betriebs­re­si­li­enz (Art. 24 – 27) [\#](#s%C3%A4ule-3-testen-der-digitalen-betriebsresilienz-art-24-27 "Säule 3: Testen der digitalen Betriebsresilienz (Art. 24–27)")

Jähr­li­che Basis­tests sind für alle betrof­fe­nen Unter­neh­men ver­pflich­tend — inklu­si­ve Pene­tra­ti­ons­tests für bedeu­ten­de Insti­tu­te (TLPT: Thre­at-Led Pene­tra­ti­on Test­ing). Tests müs­sen doku­men­tiert, Schwach­stel­len beho­ben und Ergeb­nis­se der Auf­sicht zugäng­lich gemacht werden.

#### Säu­le 4: IKT-Dritt­par­tei­en­ri­si­ko (Art. 28 – 44) [\#](#s%C3%A4ule-4-ikt-drittparteienrisiko-art-28-44 "Säule 4: IKT-Drittparteienrisiko (Art. 28–44)")

Ver­trä­ge mit IKT-Dritt­dienst­leis­tern müs­sen spe­zi­fi­sche DORA-kon­for­me Klau­seln ent­hal­ten: Ver­füg­bar­keits­ga­ran­tien, Aus­stiegs­rech­te, Audit­rech­te, Sub­un­ter­neh­mer­re­ge­lun­gen. Kri­ti­sche IKT-Dritt­dienst­leis­ter wer­den von den euro­päi­schen Auf­sichts­be­hör­den (ESAs) direkt überwacht.

#### Säu­le 5: Infor­ma­ti­ons­aus­tausch (Art. 45 – 46) [\#](#s%C3%A4ule-5-informationsaustausch-art-45-46 "Säule 5: Informationsaustausch (Art. 45–46)")

Finanz­in­sti­tu­te dür­fen — und sol­len — Infor­ma­tio­nen über Cyber­be­dro­hun­gen und Schwach­stel­len unter­ein­an­der tei­len. Frei­wil­li­ge Teil­nah­me an Infor­ma­ti­ons­aus­tausch­ver­ein­ba­run­gen ist aus­drück­lich vor­ge­se­hen und regu­la­to­risch geschützt.

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### 3. DORA und Daten­si­che­rung: Was Art. 9 und Art. 12 kon­kret ver­lan­gen [\#](#3-dora-und-datensicherung-was-art-9-und-art-12-konkret-verlangen "3. DORA und Datensicherung: Was Art. 9 und Art. 12 konkret verlangen")

Back­up und Wie­der­her­stel­lung sind kein Rand­the­ma in DORA — sie sind expli­zit regu­liert. Wer hier lücken­haft auf­ge­stellt ist, hat ein nach­weis­ba­res Compliance-Problem.

#### Art. 9: Schutz und Prä­ven­ti­on [\#](#art-9-schutz-und-pr%C3%A4vention "Art. 9: Schutz und Prävention")

Art. 9 ver­langt, dass Finanz­in­sti­tu­te ihre IKT-Sys­te­me vor Daten­ver­lust, unbe­fug­tem Zugriff und Mani­pu­la­ti­on schüt­zen. Das schließt Seg­men­tie­rung, Zugriffs­kon­trol­len und — wo tech­nisch sinn­voll — die phy­si­sche oder logi­sche Iso­la­ti­on schutz­kri­ti­scher Daten­ko­pien ein.

#### Art. 12: Back­up-Richt­li­ni­en und Wie­der­her­stel­lungs­ver­fah­ren [\#](#art-12-backup-richtlinien-und-wiederherstellungsverfahren "Art. 12: Backup-Richtlinien und Wiederherstellungsverfahren")

Art. 12 ist die zen­tra­le Back­up-Norm unter DORA. Die Anfor­de­run­gen im Überblick:

Anfor­de­rungInhaltDoku­men­tier­te Backup-RichtlinieSchrift­lich fest­ge­legt, regel­mä­ßig überprüftRTO/R­PO-Zie­leMüs­sen defi­niert, doku­men­tiert und getes­tet seinTäg­li­che Back­ups kri­ti­scher DatenMin­dest­stan­dard für kri­ti­sche Sys­te­me und DatenOff­line-KopienWo mög­lich, sind Kopien außer­halb des Pri­mär­netz­werks zu haltenTest­pflichtWie­der­her­stel­lungs­ver­fah­ren müs­sen regel­mä­ßig getes­tet werdenIso­la­ti­on der Backup-UmgebungBack­up-Sys­te­me müs­sen gegen Angrif­fe auf das Pro­duk­tiv­netz geschützt seinBeson­ders rele­vant: DORA schreibt nicht nur vor, dass Back­ups exis­tie­ren, son­dern dass sie auch funk­tio­nie­ren. Der Nach­weis der Wie­der­her­stell­bar­keit ist dokumentationspflichtig.

#### Off­line-Kopien als Schutz­an­for­de­rung [\#](#offline-kopien-als-schutzanforderung "Offline-Kopien als Schutzanforderung")

Die For­mu­lie­rung in Art. 12 ist ein­deu­tig: Wo mög­lich, sind Siche­rungs­ko­pien außer­halb des pri­mä­ren Netz­werks zu hal­ten. Für Finanz­in­sti­tu­te, die Ran­som­wa­re-Sze­na­ri­en in ihren Risi­ko­ana­ly­sen füh­ren, ist das kei­ne theo­re­ti­sche Emp­feh­lung — es ist eine Min­des­ter­war­tung der Aufsicht.

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### 4. DORA im Ver­hält­nis zu BAIT, MaRisk und NIS2 [\#](#4-dora-im-verh%C3%A4ltnis-zu-bait-marisk-und-nis2 "4. DORA im Verhältnis zu BAIT, MaRisk und NIS2")

Eine häu­fi­ge Fra­ge in der Pra­xis: Was gilt noch, was wird abgelöst?

#### DORA und BAIT [\#](#dora-und-bait "DORA und BAIT")

Die Bank­auf­sicht­li­chen Anfor­de­run­gen an die IT (BAIT) der BaFin sind natio­na­les Auf­sichts­recht. DORA ersetzt BAIT nicht — bei­de gel­ten par­al­lel. Die BaFin hat signa­li­siert, dass BAIT-Anfor­de­run­gen künf­tig stär­ker auf DORA aus­ge­rich­tet wer­den. In der Pra­xis gilt: Wer DORA-kon­form ist, erfüllt in wei­ten Tei­len auch BAIT. Lücken kön­nen jedoch blei­ben, da BAIT in ein­zel­nen Berei­chen spe­zi­fi­scher ist.

#### DORA und MaRisk [\#](#dora-und-marisk "DORA und MaRisk")

Die Min­dest­an­for­de­run­gen an das Risi­ko­ma­nage­ment (MaRisk) betref­fen den ope­ra­ti­ven Risi­ko­rah­men von Ban­ken. DORA fokus­siert spe­zi­fisch auf IKT-Risi­ken. Bei­de Regel­wer­ke koexis­tie­ren. MaRisk-pflich­ti­ge Insti­tu­te müs­sen bei­de Anfor­de­rungs­rah­men sepa­rat erfül­len und dokumentieren.

#### DORA und NIS2 [\#](#dora-und-nis2 "DORA und NIS2")

Merk­malDORANIS2Rechts­formVer­ord­nung (EU) — direkt anwendbarRicht­li­nie — natio­na­le Umset­zung erforderlichGel­tungs­be­reichFinanz­sek­tor spezifischSek­tor­über­grei­fend (16 Sektoren)Gel­tung in DE seit17. Janu­ar 20256. Dezem­ber 2025 (NIS2UmsuCG)Ver­hält­nisLex spe­cia­lis für FinanzsektorAll­ge­mei­ne CybersicherheitspflichtenÜber­schnei­dungMel­de­pflich­ten, RisikomanagementErheb­li­che ÜberschneidungDORA gilt als lex spe­cia­lis: Für Finanz­in­sti­tu­te, die sowohl unter DORA als auch unter NIS2 fal­len, hat DORA in sei­nem Rege­lungs­be­reich Vor­rang. Die spe­zi­fi­sche­ren DORA-Pflich­ten für IKT-Risi­ko­ma­nage­ment und Vor­falls­mel­dung ver­drän­gen die all­ge­mei­nen NIS2-Vor­ga­ben — sofern ein gleich­wer­ti­ges oder höhe­res Schutz­ni­veau erreicht wird.

Wei­ter­füh­rend: [NIS2 ein­fach erklärt: Anfor­de­run­gen, Buß­gel­der, Fristen](/de/blog/nis2-einfach-erklaert/)

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### 5. Buß­gel­der und Haf­tung: Was Art. 50 bedeu­tet [\#](#5-bu%C3%9Fgelder-und-haftung-was-art-50-bedeutet "5. Bußgelder und Haftung: Was Art. 50 bedeutet")

DORA hat Zäh­ne. Die Sank­ti­ons­re­geln sind schär­fer als in vie­len ande­ren Compliance-Regelwerken.

#### Buß­gel­der für kri­ti­sche IKT-Dritt­dienst­leis­ter [\#](#bu%C3%9Fgelder-f%C3%BCr-kritische-ikt-drittdienstleister "Bußgelder für kritische IKT-Drittdienstleister")

Art. 50 ermög­licht es den euro­päi­schen Auf­sichts­be­hör­den (EBA, EIOPA, ESMA), gegen kri­ti­sche IKT-Dritt­dienst­leis­ter Buß­gel­der von bis zu **1 % des durch­schnitt­li­chen welt­wei­ten Tages­um­sat­zes** des vor­an­ge­gan­ge­nen Geschäfts­jah­res zu ver­hän­gen — und das täg­lich, bis der Ver­stoß been­det ist. Bei gro­ßen Cloud-Pro­vi­dern oder Rechen­zen­trums­dienst­leis­tern sum­miert sich das schnell zu erheb­li­chen Beträgen.

#### Sank­tio­nen gegen Finanz­in­sti­tu­te [\#](#sanktionen-gegen-finanzinstitute "Sanktionen gegen Finanzinstitute")

Für regu­lier­te Finanz­in­sti­tu­te sind die Sank­tio­nen in ers­ter Linie Auf­ga­be der natio­na­len Auf­sichts­be­hör­den. In Deutsch­land ist das die BaFin. Die mög­li­chen Maß­nah­men rei­chen von Ver­war­nun­gen über Anord­nun­gen zur Behe­bung von Män­geln bis hin zu Betriebs­un­ter­sa­gun­gen in Teilbereichen.

#### Per­sön­li­che Haf­tung des Lei­tungs­or­gans [\#](#pers%C3%B6nliche-haftung-des-leitungsorgans "Persönliche Haftung des Leitungsorgans")

Ein Punkt, der in der Pra­xis erheb­li­che Auf­merk­sam­keit ver­dient: DORA adres­siert das Lei­tungs­or­gan direkt. Vor­stand und Geschäfts­füh­rung tra­gen nach Art. 5 die Ver­ant­wor­tung für den IKT-Risi­ko­rah­men und müs­sen aus­rei­chend in IKT-Risi­ko­ma­nage­ment geschult sein. Bei nach­ge­wie­se­nen Ver­stö­ßen kann die Auf­sicht indi­vi­du­el­le Maß­nah­men gegen ver­ant­wort­li­che Per­so­nen ergrei­fen. Die Zei­ten, in denen IKT-Com­pli­ance aus­schließ­lich Auf­ga­be der IT-Abtei­lung war, sind regu­la­to­risch vorbei.

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### 6. Fünf kon­kre­te Umset­zungs­schrit­te [\#](#6-f%C3%BCnf-konkrete-umsetzungsschritte "6. Fünf konkrete Umsetzungsschritte")

Wer DORA noch nicht voll­stän­dig adres­siert hat, soll­te die fol­gen­den Schrit­te priorisieren:

#### Schritt 1: Gap-Ana­ly­se gegen die fünf DORA-Säu­len [\#](#schritt-1-gap-analyse-gegen-die-f%C3%BCnf-dora-s%C3%A4ulen "Schritt 1: Gap-Analyse gegen die fünf DORA-Säulen")

Bewer­ten Sie Ihren aktu­el­len IKT-Risi­ko­rah­men sys­te­ma­tisch gegen Art. 5 – 16. Doku­men­ta­ti­ons­lü­cken und feh­len­de Tests sind die häu­figs­ten Schwach­stel­len. Nut­zen Sie dafür ein struk­tu­rier­tes Map­ping — idea­ler­wei­se mit exter­ner Beglei­tung durch einen Wirt­schafts­prü­fer oder Com­pli­ance-Bera­ter, der DORA-Erfah­rung mitbringt.

#### Schritt 2: RTO und RPO schrift­lich defi­nie­ren und tes­ten [\#](#schritt-2-rto-und-rpo-schriftlich-definieren-und-testen "Schritt 2: RTO und RPO schriftlich definieren und testen")

Art. 12 ver­langt doku­men­tier­te Wie­der­her­stel­lungs­zie­le. Defi­nie­ren Sie für jedes kri­ti­sche Sys­tem kon­kre­te RTO- und RPO-Wer­te, und tes­ten Sie die Wie­der­her­stell­bar­keit regel­mä­ßig. Ein Back­up, das nie getes­tet wur­de, gilt regu­la­to­risch nicht als ver­läss­li­ches Back­up. Wei­ter­füh­rend: [RTO und RPO defi­nie­ren: So set­zen Sie rea­lis­ti­sche Wiederherstellungsziele](/de/blog/rto-rpo-definieren/)

#### Schritt 3: Back­up-Iso­la­ti­on sicher­stel­len [\#](#schritt-3-backup-isolation-sicherstellen "Schritt 3: Backup-Isolation sicherstellen")

Prü­fen Sie, ob Ihre Back­up-Sys­te­me tat­säch­lich vom Pro­duk­tiv­netz iso­liert sind — nicht nur logisch, son­dern phy­sisch oder durch gal­va­ni­sche Tren­nung. Sys­te­me, die über das­sel­be Netz­werk erreich­bar sind wie die Pri­mär­sys­te­me, sind im Ran­som­wa­re-Sze­na­rio kein ver­läss­li­cher Schutz. Die DORA-For­mu­lie­rung zu Off­line-Kopien (“whe­re tech­ni­cal­ly fea­si­ble”) lässt wenig Inter­pre­ta­ti­ons­spiel­raum, wenn ein Insti­tut kri­ti­sche Daten verarbeitet.

#### Schritt 4: IKT-Dritt­an­bie­ter­ver­trä­ge prü­fen und anpas­sen [\#](#schritt-4-ikt-drittanbietervertr%C3%A4ge-pr%C3%BCfen-und-anpassen "Schritt 4: IKT-Drittanbieterverträge prüfen und anpassen")

Gehen Sie alle Ver­trä­ge mit wesent­li­chen IKT-Dienst­leis­tern durch. DORA schreibt spe­zi­fi­sche Ver­trags­klau­seln vor: Audit­rech­te, Ver­füg­bar­keits­ga­ran­tien, Aus­stiegs­re­ge­lun­gen, Sub­un­ter­neh­mer­ma­nage­ment. Ver­trä­ge, die vor 2025 abge­schlos­sen wur­den, ent­spre­chen in aller Regel nicht den DORA-Anforderungen.

#### Schritt 5: Mel­de­pro­zes­se eta­blie­ren und üben [\#](#schritt-5-meldeprozesse-etablieren-und-%C3%BCben "Schritt 5: Meldeprozesse etablieren und üben")

4 Stun­den von der Klas­si­fi­zie­rung bis zur Erst­mel­dung an die BaFin — das ist wenig Zeit, wenn kein erprob­ter Pro­zess exis­tiert. Defi­nie­ren Sie jetzt: Wer klas­si­fi­ziert? Wer mel­det? Wel­che Infor­ma­tio­nen wer­den benö­tigt? Tes­ten Sie den Pro­zess mit einer Table­top-Übung, bevor ein rea­ler Vor­fall den Ernst­fall erzwingt. Vor­la­ge: [Inci­dent-Respon­se-Plan für IT-Sicherheitsvorfälle](/de/blog/incident-response-plan-vorlage/)

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### Fazit: DORA ist kein Pro­jekt, son­dern ein Betriebs­zu­stand [\#](#fazit-dora-ist-kein-projekt-sondern-ein-betriebszustand "Fazit: DORA ist kein Projekt, sondern ein Betriebszustand")

DORA ist seit Janu­ar 2025 gel­ten­des Recht. Es gibt kei­ne Über­gangs­frist mehr. Finanz­in­sti­tu­te, die jetzt noch in der Gap-Ana­ly­se ste­cken, sind bereits im Ver­zug. Beson­ders die Back­up- und Wie­der­her­stel­lungs­an­for­de­run­gen aus Art. 12 — Off­line-Kopien, getes­te­te RTO/R­PO-Zie­le, iso­lier­te Back­up-Umge­bun­gen — sind tech­nisch anspruchs­voll und las­sen sich nicht mit rei­nen Soft­ware­kon­fi­gu­ra­tio­nen lösen.

Phy­sisch iso­lier­te Spei­cher­ar­chi­tek­tu­ren, wie sie Silent Brick und Silent Cubes bie­ten, adres­sie­ren genau die­se Anfor­de­run­gen: Hard­ware-basier­ter Air Gap, unver­aen­der­li­che Daten­hal­tung und nach­weis­ba­re Wie­der­her­stell­bar­keit — alles On-Pre­mi­ses und unter voll­stän­di­ger Kon­trol­le des Insti­tuts, ohne Abhän­gig­keit von Cloud-Anbie­tern oder exter­nen Drittdiensten.

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### DORA

DORA (Digital Operational Resilience Act, EU 2022/2554) ist eine EU-Verordnung, die seit Januar 2025 für alle regulierten Finanzmarktteilnehmer gilt und konkrete Anforderungen an IKT-Risikomanagement, Backup-Systeme (Art. 11 und 12), Drittanbieter-Management (Art. 28–30) sowie Incident-Meldung stellt.

[Mehr erfahren →](https://www.fast-lta.de//de/glossar/dora)

### DORA

DORA (Digital Operational Resilience Act, EU 2022/2554) ist eine EU-Verordnung, die seit Januar 2025 für alle regulierten Finanzmarktteilnehmer gilt und konkrete Anforderungen an IKT-Risikomanagement, Backup-Systeme (Art. 11 und 12), Drittanbieter-Management (Art. 28–30) sowie Incident-Meldung stellt.

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DORA (Digital Operational Resilience Act, EU 2022/2554) ist eine EU-Verordnung, die seit Januar 2025 für alle regulierten Finanzmarktteilnehmer gilt und konkrete Anforderungen an IKT-Risikomanagement, Backup-Systeme (Art. 11 und 12), Drittanbieter-Management (Art. 28–30) sowie Incident-Meldung stellt.

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DORA (Digital Operational Resilience Act, EU 2022/2554) ist eine EU-Verordnung, die seit Januar 2025 für alle regulierten Finanzmarktteilnehmer gilt und konkrete Anforderungen an IKT-Risikomanagement, Backup-Systeme (Art. 11 und 12), Drittanbieter-Management (Art. 28–30) sowie Incident-Meldung stellt.

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### Air Gap

Ein Air Gap ist die physische Unterbrechung jeder Netzwerkverbindung zwischen einem Backup-System und der übrigen IT-Infrastruktur, sodass das System im Offline-Zustand keine adressierbare Netzwerkschnittstelle besitzt und damit für Ransomware und Angreifer unerreichbar ist.

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DORA (Digital Operational Resilience Act, EU 2022/2554) ist eine EU-Verordnung, die seit Januar 2025 für alle regulierten Finanzmarktteilnehmer gilt und konkrete Anforderungen an IKT-Risikomanagement, Backup-Systeme (Art. 11 und 12), Drittanbieter-Management (Art. 28–30) sowie Incident-Meldung stellt.

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DORA (Digital Operational Resilience Act, EU 2022/2554) ist eine EU-Verordnung, die seit Januar 2025 für alle regulierten Finanzmarktteilnehmer gilt und konkrete Anforderungen an IKT-Risikomanagement, Backup-Systeme (Art. 11 und 12), Drittanbieter-Management (Art. 28–30) sowie Incident-Meldung stellt.

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DORA (Digital Operational Resilience Act, EU 2022/2554) ist eine EU-Verordnung, die seit Januar 2025 für alle regulierten Finanzmarktteilnehmer gilt und konkrete Anforderungen an IKT-Risikomanagement, Backup-Systeme (Art. 11 und 12), Drittanbieter-Management (Art. 28–30) sowie Incident-Meldung stellt.

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### DORA

DORA (Digital Operational Resilience Act, EU 2022/2554) ist eine EU-Verordnung, die seit Januar 2025 für alle regulierten Finanzmarktteilnehmer gilt und konkrete Anforderungen an IKT-Risikomanagement, Backup-Systeme (Art. 11 und 12), Drittanbieter-Management (Art. 28–30) sowie Incident-Meldung stellt.

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### DORA

DORA (Digital Operational Resilience Act, EU 2022/2554) ist eine EU-Verordnung, die seit Januar 2025 für alle regulierten Finanzmarktteilnehmer gilt und konkrete Anforderungen an IKT-Risikomanagement, Backup-Systeme (Art. 11 und 12), Drittanbieter-Management (Art. 28–30) sowie Incident-Meldung stellt.

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### DORA

DORA (Digital Operational Resilience Act, EU 2022/2554) ist eine EU-Verordnung, die seit Januar 2025 für alle regulierten Finanzmarktteilnehmer gilt und konkrete Anforderungen an IKT-Risikomanagement, Backup-Systeme (Art. 11 und 12), Drittanbieter-Management (Art. 28–30) sowie Incident-Meldung stellt.

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### DORA

DORA (Digital Operational Resilience Act, EU 2022/2554) ist eine EU-Verordnung, die seit Januar 2025 für alle regulierten Finanzmarktteilnehmer gilt und konkrete Anforderungen an IKT-Risikomanagement, Backup-Systeme (Art. 11 und 12), Drittanbieter-Management (Art. 28–30) sowie Incident-Meldung stellt.

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### DORA

DORA (Digital Operational Resilience Act, EU 2022/2554) ist eine EU-Verordnung, die seit Januar 2025 für alle regulierten Finanzmarktteilnehmer gilt und konkrete Anforderungen an IKT-Risikomanagement, Backup-Systeme (Art. 11 und 12), Drittanbieter-Management (Art. 28–30) sowie Incident-Meldung stellt.

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### RTO / RPO

RTO (Recovery Time Objective) ist die maximal akzeptable Ausfallzeit nach einem IT-Ausfall; RPO (Recovery Point Objective) ist der maximal akzeptable Datenverlust — beide sind Kennzahlen, die in Backup-Architekturen technisch nachweisbar erfüllt sein müssen und nicht nur als Wunschziele definiert werden dürfen.

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### DORA

DORA (Digital Operational Resilience Act, EU 2022/2554) ist eine EU-Verordnung, die seit Januar 2025 für alle regulierten Finanzmarktteilnehmer gilt und konkrete Anforderungen an IKT-Risikomanagement, Backup-Systeme (Art. 11 und 12), Drittanbieter-Management (Art. 28–30) sowie Incident-Meldung stellt.

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### DORA

DORA (Digital Operational Resilience Act, EU 2022/2554) ist eine EU-Verordnung, die seit Januar 2025 für alle regulierten Finanzmarktteilnehmer gilt und konkrete Anforderungen an IKT-Risikomanagement, Backup-Systeme (Art. 11 und 12), Drittanbieter-Management (Art. 28–30) sowie Incident-Meldung stellt.

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DORA (Digital Operational Resilience Act, EU 2022/2554) ist eine EU-Verordnung, die seit Januar 2025 für alle regulierten Finanzmarktteilnehmer gilt und konkrete Anforderungen an IKT-Risikomanagement, Backup-Systeme (Art. 11 und 12), Drittanbieter-Management (Art. 28–30) sowie Incident-Meldung stellt.

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### DORA

DORA (Digital Operational Resilience Act, EU 2022/2554) ist eine EU-Verordnung, die seit Januar 2025 für alle regulierten Finanzmarktteilnehmer gilt und konkrete Anforderungen an IKT-Risikomanagement, Backup-Systeme (Art. 11 und 12), Drittanbieter-Management (Art. 28–30) sowie Incident-Meldung stellt.

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### Air Gap

Ein Air Gap ist die physische Unterbrechung jeder Netzwerkverbindung zwischen einem Backup-System und der übrigen IT-Infrastruktur, sodass das System im Offline-Zustand keine adressierbare Netzwerkschnittstelle besitzt und damit für Ransomware und Angreifer unerreichbar ist.

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