Digitale Souveränität
Wer nicht entscheidet, über den wird entschieden
Eine Bestandsaufnahme zur digitalen Abhängigkeit deutscher Unternehmen – und drei Fragen, die nur die Führungsebene beantworten kann.

Souveränität ist keine Standortfrage
Ein Rechenzentrum in Frankfurt beantwortet genau eine Frage: die nach dem Standort. Über den Rechtsraum entscheidet, welcher Gerichtsbarkeit Ihr Anbieter unterliegt. 83 Prozent der Entscheider halten es inzwischen für realistisch, dass ein Cloud-Provider den Zugang zu kritischen Diensten einseitig einschränkt.
Wussten Sie, dass 94 Prozent der Unternehmen eine klare Cloud-Strategie haben – und 29 Prozent eine geregelte Exit-Strategie?
Was im Whitepaper steht
Eine Bestandsaufnahme mit belegten Zahlen bis Mai 2026: wie groß die Abhängigkeit geworden ist, wo Souveränitätsversprechen an ihre Grenzen stoßen und warum Einsicht allein nichts verändert.
- Warum Ihr Controller richtig rechnet, wenn er den Hyperscaler nimmt: Der Preis für Lock-in ist diffus und liegt in der Zukunft, die Ersparnis ist sofort sichtbar. Das Kapitel, das erklärt, warum Bewusstsein und Untätigkeit zusammenpassen.
- Der Test, den kaum ein souveränes Angebot besteht: Fragen Sie nach der Lieferkette statt nach dem Label. Warum selbst der ambitionierteste europäische Anbieter einräumt, dass absolute Souveränität nicht existiert.
- Wie eine ganze Branche es gelöst hat: Deutsche Bahn, SBB und SNCF entwickeln Bahnsoftware gemeinsam als Open Source, statt sie einzukaufen. Der SBB-CIO, der Souveränität eine Versicherungsprämie nennt, führt den Vorstand dieser Initiative.
- Drei Fragen für die nächste Vorstandssitzung: ausformuliert, in einer Stunde beantwortbar. Die erste lautet, für welche kritischen Systeme kein dokumentierter Plan B existiert – und warum ein Nein darauf auf die Vorstandsebene gehört.
Ob Sie wechseln, ist eine andere Frage. Ob Sie es könnten, sollte aber niemand raten müssen. Lesen Sie mit, bleiben Sie informiert.