Was ist eigentlich…
Supply Chain Security
IT-Lieferketten sind heute komplex: Wer Cloud-Backup, Backup-Software, Hardware-Wartung und Monitoring an Drittanbieter auslagert, ist von deren Sicherheit, Verfügbarkeit und Compliance abhängig. Supply Chain Security bezeichnet die strukturierte Auseinandersetzung mit diesem Abhängigkeitsrisiko.
NIS2 (§30 Abs. 2 Nr. 5 NIS2UmsuCG) verlangt explizit Maßnahmen zur Sicherheit der Lieferkette: Bewertung der Sicherheitspraktiken von IKT-Drittanbietern, vertragliche Mindestanforderungen an die Cybersicherheit und eine risikobasierte Priorisierung kritischer Lieferanten. (Art. 28 – 30) geht noch weiter: Finanzunternehmen müssen alle kritischen IKT-Drittanbieter inventarisieren, bewerten und vertraglich verpflichten — mit Klauseln zu Audit-Rechten, Verfügbarkeits-SLAs, Exit-Strategien und Datenlokalisierung.
Ein strukturelles Risiko: Laut Analysen der EU-Aufsichtsbehörden (EBA, ESMA, EIOPA) halten die Top 10 IKT-Drittanbieter im Finanzsektor über 85 % der kritischen Verträge. Drei Viertel dieser Anbieter stammen aus Drittstaaten — überwiegend den USA. Diese Konzentration schafft systemische Risiken: Ein Ausfall bei einem der großen Cloud-Anbieter kann gleichzeitig Dutzende Finanzinstitute treffen.
Für Backup und Storage bedeutet das konkret: Wer kritische Backup-Daten bei einem externen Cloud-Anbieter speichert, muss prüfen, ob dieser ein kritischer IKT-Drittanbieter im Sinne von ist, ob der Vertrag -konforme Klauseln enthält und ob Datenlokalisierung (physischer Serverstandort, Rechtsrahmen des Anbieters) sichergestellt ist. Die Übergangsfrist für bestehende Verträge läuft bis zum 31. Dezember 2026.
DORA
DORA (Digital Operational Resilience Act, EU 2022/2554) ist eine EU-Verordnung, die seit Januar 2025 für alle regulierten Finanzmarktteilnehmer gilt und konkrete Anforderungen an IKT-Risikomanagement, Backup-Systeme (Art. 11 und 12), Drittanbieter-Management (Art. 28–30) sowie Incident-Meldung stellt.
DORA
DORA (Digital Operational Resilience Act, EU 2022/2554) ist eine EU-Verordnung, die seit Januar 2025 für alle regulierten Finanzmarktteilnehmer gilt und konkrete Anforderungen an IKT-Risikomanagement, Backup-Systeme (Art. 11 und 12), Drittanbieter-Management (Art. 28–30) sowie Incident-Meldung stellt.
DORA
DORA (Digital Operational Resilience Act, EU 2022/2554) ist eine EU-Verordnung, die seit Januar 2025 für alle regulierten Finanzmarktteilnehmer gilt und konkrete Anforderungen an IKT-Risikomanagement, Backup-Systeme (Art. 11 und 12), Drittanbieter-Management (Art. 28–30) sowie Incident-Meldung stellt.