Was ist eigentlich…
LLM (Large Language Model)
Large Language Models (LLMs) sind neuronale Netze mit Milliarden von Parametern, die durch Training auf enormen Textmengen statistische Sprachmuster erlernen. Sie können Text generieren, zusammenfassen, übersetzen, klassifizieren und auf Fragen antworten — ohne dass sie für jede dieser Aufgaben separat programmiert wurden.
Die bekanntesten LLMs sind proprietäre Cloud-Modelle: GPT‑4 (OpenAI), Claude (Anthropic), Gemini (Google). Für Unternehmenseinsatz mit sensiblen Daten haben diese Modelle einen entscheidenden Nachteil: Prompts und Daten verlassen das Unternehmen und werden an externe Server übertragen — eine Datenübertragung, die -rechtlich problematisch ist und dem US CLOUD Act unterliegt, wenn der Anbieter ein US-Unternehmen ist.
Alternativ existieren Open-Source-LLMs (Llama, Mistral, Falcon und andere), die lokal betrieben werden können. Für den lokalen Betrieb ist dedizierte GPU-Hardware erforderlich, da LLM-Inferenz rechenintensiv ist. Der Vorteil: Daten verlassen das Netz nicht. Silent AI nutzt lokale LLMs auf dedizierter GPU-Hardware (Nvidia A6000 Pro Blackwell) — kombiniert mit einer RAG-Architektur über interne Unternehmensdaten.
DSGVO
Die DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung, EU 2016/679) ist die europäische Regulierung zum Schutz personenbezogener Daten — für IT-Infrastruktur besonders relevant in Art. 5 (Grundsätze), Art. 17 (Recht auf Löschung), Art. 28 (Auftragsverarbeiter) und Art. 32 (Sicherheit der Verarbeitung).